Rechtsanwaltskanzlei Peters

Büro Zweigstelle Flughafen München

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auf der Internetseite von Rechtsanwalt Christian Peters.

Ich berate und vertrete gewerbliche und private Mandanten. Schwerpunkte meiner Beratung liegen vor allem im Bereich des Zivilrechts, sowie im Verkehrsstrafrecht.

Ich verstehe mich als Dienstleister im Interesse meiner Mandanten. Insbesondere im Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, in allen Bereichen des privaten und gewerblichen Leasingrechts, dem Verkehrsrecht und dem Mietrecht bin ich Ihr kompetenter Ansprechpartner. Auch in Verkehrsstrafsachen vertrete ich Sie gerne.

Neben präventiver Rechtsberatung und –gestaltung nehmen ich Ihre Rechte als Prozessanwalt vor den Gerichten war.

Die Kanzlei umfasst zwei Standorte: einmal in der Nähe von Landshut und zum zweiten direkt im Zentrum des Flughafen Münchens. Dies bedeutet mehr Service für Sie.

Ihr

Christian Peters

Aktuelles

Rechtsschutzversicherung: Eintrittspflicht bei Kündigungsandrohung des Arbeitgebers

Behauptet der Versicherungsnehmer, sein Arbeitgeber habe ihm gegenüber die Kündigung angedroht, liegt ein Rechtsverstoß vor, der zur Eintrittspflicht des Rechtsschutzversicherers führt.

Diese verbraucherfreundliche Klarstellung traf der Bundesgerichtshof (BGH) im Fall eines Arbeitnehmers. Dessen Arbeitgeber hatte ihm mitgeteilt, dass aufgrund eines Restrukturierungsprogramms und der damit verbundenen Stellenreduzierung beabsichtigt sei, ihm zu kündigen, falls er nicht einen Aufhebungsvertrag annehme. Die vom Arbeitnehmer beauftragten Rechtsanwälte wandten sich gegen das Vorgehen des ArbG. Eine Kostenübernahme dafür lehnte der Rechtsschutzversicherer des Arbeitnehmers ab. Er argumentierte, dass noch kein Versicherungsfall eingetreten sei. Es liege noch kein Rechtsverstoß vor. Das bloße Inaussichtstellen einer Kündigung begründe als reine Absichtserklärung noch keine Veränderung der Rechtsposition des Klägers.

Der BGH sah das jedoch anders. Er bestätigte die Vorinstanzen, die der Klage stattgegeben hatten. Ein Rechtsverstoß liege schon in der Kündigungsandrohung selbst. Mit der Erklärung des Arbeitgebers, seine Beschäftigungspflicht nicht mehr erfüllen zu wollen, sei die Rechtsschutz auslösende Pflichtverletzung (unabhängig davon, ob die in Aussicht gestellte Kündigung rechtmäßig sei) begangen. Es beginne sich die vom Rechtsschutzversicherer übernommene Gefahr zu verwirklichen. Die Rechtsposition des Klägers sei bereits mit der Kündigungsandrohung beeinträchtigt; ihr Ausspruch nur noch eine rein formale Umsetzung (BGH, IV ZR 305/07).